Mit dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (kurz „Meister-BAföG“) sollen Qualifizierungsinitiativen in allen Berufen gefördert werden. Ziel der geförderten Weiterbildungsmaßnahmen soll es sein, Teilnehmer/innen zu einer Existenzgründung zu ermuntern, um sich selbständig zu machen und damit neue Ausbildungs- und Arbeitsplätze zu schaffen. Gleichzeitig soll damit die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands gesichert werden.

Das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz regelt den Rechtsanspruch auf Förderung von beruflichen Aufstiegsfortbildungen. In diesem Zusammenhang sind Meisterkurse oder andere auf einen vergleichbaren Fortbildungsabschluss vorbereitende Lehrgänge gemeint.

Die Förderung ist an bestimmte persönliche, qualitative und zeitliche Anforderungen geknüpft. Darüber hinaus spielt der Lehrumfang der Weiterbildungsmaßnahme eine entscheidende Rolle.

Es gelten u.a. folgende Fördervoraussetzungen:

  • Der Kurs muss mit einer öffentlich rechtlichen Prüfung abschließen (z.B. IHK-Abschluss).
  • Der Kurs muss einen Mindestumfang von 400 Lernstunden aufweisen.
  • Der Kurs darf eine Kursdauer von 48 Kalendermonaten nicht überschreiten.

Nähere Informationen zum Meister-BAföG finden Sie auf der folgenden Internetseite:

www.meister-bafoeg.info/